Kart-mal-anders und Schwabenkart testen die Breitenwangbahn Bopfingen
Manfred besucht ein Seminar bei NewTec in Pfaffenhofen a. d. Roth. Bei dieser Firma arbeite ich und so kommt es, dass Manfred auf ein Hotel verzichtet und für die Dauer des Seminar's bei uns wohnt.
Natürlich hat er sein Kart dabei. Aus dem Sharan alle Sitze ausgebaut, die Seitenkästen abmontiert und die Hinterräder eng gestellt, so paßt es ins Auto.
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Das Seminar ging bis Freitag einschließlich und wir wollten noch gemeinsam Kart fahren gehen. Dafür hatten wir den Samstag geplant. Bis dahin galt es noch einige Abende zu füllen, was aber für zwei verrückte Kartschrauber eigentlich kein Problem darstellen sollte. So war es dann auch. Manfred erledigte noch einige Sachen an seinem Kart und ich hatte dadurch endlich mal Zeit meinen neuen Frontspoiler zu montieren. Der alte rote paßte nicht so recht zum Design - eben weil er als einziges Teil des Bodywork rot war und nicht blau - und zum anderen war er sehr weit oben montiert. Das sah in meinen Augen nicht besonders sportlich aus. Also wurde ohne die Verwendung von Spoilerklammern der neue blaue Frontspoiler montiert. |
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Wir überlegten einige Male hin und her, ob wir nun wirklich nach Bopfingen fahren wollten oder doch woanders hin. Im Forum hatten wir zwar gepostet dass wir nach Bopfingen wollten, jedoch kam darauf kein Echo. Also konnten wir alleine entscheiden ob wir daran festhalten oder nicht. Wir entschieden uns dann doch bei unserem Entschluss zu bleiben. Liedolsheim ist unbequem über die staugefährdete A8 zu erreichen, Genderkingen ist ein enger Schlauch auf dem hin- und her gewedelt wird und Ehingen ist zu klein. Dann stellte sich die Frage welches Auto nehmen wir als Zugmaschine. Manfred's hat mehr PS, sein Kart ist schon eingeladen, aber es braucht Super Benzin und hat durch die Zuladung (sein Kart) keine Sitze für weitere Passagiere. |
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Nehmen wir mein Auto, müssen wir Manfred's Sachen umladen, sind langsamer, können aber noch jemand mitnehmen, sparen Treibstoff und müssen bloß in Diesel investieren. Weil Dominik unbedingt mit will und weil wir dann Manfred's Kart zusammen gebaut mitnehmen können, laden wir alles auf den Änhänger und nehmen mein Auto. |
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Alles wird am Freitag abend noch verladen, damit es am Samstag früh nach dem Frühstück gleich los gehen kann. Bopfingen ist etwa 110 km von Münsingen entfernt. Die Fahrzeit beträgt etwa 1,5 Stunden. |
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Leider beginnt es während wir frühstücken stark zu regnen. Erste Unsicherheit macht sich breit, der Wetterbericht jedoch sagt für den Nachmittag wesentliche Wetterbesserung voraus. Wir packen also unseren Proviant ins Auto und fahren los. Als wir an der Bahn ankommen sind bereits ein paar Fahrer dabei die Bahn trocken zu fahren. Der Himmel lockert sich auf und der starke stetige Wind wird sicher die Bahn schnell abtrocknen. So war's dann auch. Um 12:00 Uhr kam die Sonne heraus und um 13:00 Uhr nach der Mittagspause war die Bahn abgetrocknet. |
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Es waren einige Viertakter und viele Bambini da. Die Benutzung wurde deshalb reglementiert. In 20 minütigem Turnus wechselten sich die Bambinis und Viertakter mit den schnellen Karts ab. Zuerst waren wir dran. Also schnell Manfred's Kart antreten und dann kann's los gehen. Doch leider springt Manfred's Kart nicht an. Benzinpumpe will nicht. Nach etwa 15 Minuten meint Manfred ich kann eigentlich ruhig alleine auf die Piste. Er schafft das schon. Also das Kart antreten, reinhüpfen und... aber neeiiiin ! Der Motor läuft nur auf einem Zylinder. So geh' ich dann auch nicht raus. Da kann ich ja gleich schieben. Und schon sind die kleinen an der Reihe. Genug Zeit um Fehler zu suchen. |
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Beim nächsten Durchgang geht Manfred's Kart. Ich schraube auch die Zündkerzen wieder rein und will auf die Strecke. Dummerweise läuft mein Motor trotz "ausbrennen" des abgesoffenen Zylinders immer noch nicht auf beiden Töpfen. Das Problem liegt also anders. Nochmal nachgeguckt: Die Zündkerze hat einen guten Funken, allerdings ohne dass sie gegen Masse gehalten wird. Sobald die Zündkerze auf Masse gelegt wird, kommt kein Funke mehr. Das ist was längeres denke ich, lasse alles stehen und mache erst mal Bilder. Manfred liefert sich unterdessen heiße Duells auf der Bahn. Hier sieht man einmal wie der Gegner fahren muß um gegen ihn eine Chance zu haben. |
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Wegen der Fehlerquelle bei mir einigen wir uns schließlich erst mal auf die Zündkerzen. Manfred hat welche zum tauschen dabei. Die werden einmal ausprobiert. Diesen Versuch hat Manfred auf Video festgehalten. Obwohl die neue Zündkerze den Krümmer zunächst einmal warm machen konnte, war's das nicht wirklich. Der nächste Versuch ging dann mit -R- Zündkerzen da meine Stecker nicht den Eindruck erweckten Funkentstört zu sein. Auch das war nicht der Bringer. Zwischendurch gab's auch einen Kettenüberwurf am Motorritzel wodurch die Kupplungsbetätigung zerstört wurde. |
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Nach diesem kurzen Durchgang entstand dann das nächse Video von Manfred's Durchgang. Die Bopfinger Strecke gehört dem MSC-IPF. Aus Umweltschutzgründen darf dort nur Freitags und Samstags Kart gefahren werden. Vom Layout ist die Strecke sehr interessant. An die Start-Ziel Gerade schließt sich eine langezogene Linkskurve an die schnell gefahren werden kann. Daran schließt sich ein Geschlängel an das recht unproblematisch zu fahren ist. Die Kurven die wieder vom Fahrerlager einzusehen sind, bedürfen einiger Übung. Die erste Kehre wird normal als Haarnadelkurve gefahren. Die beiden anderen Kehren jedoch sind zu weit um als eine Kurve aber trotzdem zu eng um als zwei getrennte Kurven gefahren zu werden. |
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Dieser Eindruck wurde noch dadurch verstärkt, dass die Bahn in diesem Bereich stark wellig ist Die Bahn verfügt weder über eine Transponderanlage noch über eine Induktionsschleife für Laptimer. Unsere Rundenzeiten liegen um etwa 48 sec, die Maximalgeschwindigkeit liegt bei etwa 109 km/h. |
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Um 18:00 Uhr endet der Bahnbetrieb. Wir packen alles ein. Es war kein schlechter Tag, aber auch kein Brüller. Die Bahngebühr von 20.- € haben wir nicht wirklich toll nutzen können, die Bahn an sich war wegen der Bodenwellen in der onehin schwierigen Kurve am Ausgang des Fahrerlagers auch nichts für Genießer und viel zum fahren kam ich persönlich auch nicht. Es war kein klassischer karting Tag, eher ein Testtag. |
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Dominik allerdings hat's sehr gefallen. Er durfte während der Mittagspause auf der Rennstrecke Fahrrad fahren und war ansonsten im Parkplatzbereich unterwegs. Einen neuen Freund - den Erich - hat er auch gefunden. Der durfte an dem Tag auch nicht fahren, er ist nämlich auch erst 5 Jahre alt. |