| Das alte Chassis war also für den Motor nicht mehr geeignet, das neue aus Heilbronn (da bin ich dann auch gleich noch mal bei Achim reingeschneit) stand mittlerweile bei mir in der Werkstatt: Schalterchassis Jarno Trulli, Bj. 1999, 40er Hinterachse, Vorderbremse, Anbauteile alle vorhanden und in gutem bis sehr gutem Zustand, Rahmen vollkommen unbeschädigt und außerdem waren noch eine Menge nützliche Teile wie Kugelkopfgelenke, eine eloxierte Aluschaltstange mit links- und Rechtsgewinde, ein Kühler, Schlauchschellen, Schläuche u.v.m. dabei, die wunderbar recycelt werden konnten, denn neu kostet das Zeug auch ne menge Geld. Nur die Bremsbeläge waren etwas ausgehärtet, wie sich bei der ersten Fahrt rausstellen sollte. Aber für 600 EUR kann man wirklich nichts sagen. Ein echtes Schnäppchen. | |
| Also hab ich erstmal überlegt
wie ich anfange
Der Motorhalter
vom P-01 hatte mich schon so
viel Arbeit gekostet und war auch erfolgreich erprobt, also sollte der weiterverwendet
werden. Das Befestigungssystem sollte aber mangels Motorbock (der von P-01
passte nicht auf das neue Chassis) neu erdacht werden müssen. Ein bisschen überlegt, ein bisschen bei Achim abgeschaut, rausgekommen ist dann eine Befestigung des Motorhalters gegen eine Langlochplatte. |
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Die Flacheisen quer zur Fahrtrichtung sind übrigens nachträglich aufgeschweißt worden weil´s Probleme mit der Waagerechtlage des Motors gab und die Kette etwas geknackt hat. Die sind nun 99,9% Waagerecht und das Knacken kam dann zum Teil doch davon, dass Kette und Kettenrad noch nicht eingelaufen waren :-P
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dann 16.
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Das hab ich nicht etwa gemacht um
mein neues Bohrerset zu testen oder weil ich zu viel Zeit hatte, sondern
die Überlegung war folgende: Gegen verdrehen und verrutschen wird
der Motorhalter nur minimal abgestützt, nämlich einmal über
eine M10 Spannschraube von hinten und über eine M10 links seitlich.
Die sind aber eigentlich nur eine Spannhilfe für die Kette bzw. eine
Ausrichtungshilfe für die Rechtwinkligkeit des Motors zur Hinterachse
und können den Auftretenden Belastungen nicht standhalten. Deshalb
sollte der Motorhalter über die Flächenpressung in Position
gehalten werden. Dafür sind die 8 Löcher in der Mitte und 4
am linken Rand. Etwas später gesellte sich dann noch diese hübsche Strebe von Motorhalter zur Lageraufnahme dabei:
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Schon bei der ersten Anprobe hab ich gemerkt, dass ich den Sitz (ist glaube ich XXL und vollgepolstert) so nicht mehr in die Karre kriege, weil der Motor viel zu breit ist. Aber so wie Robert sein Tankproblem habe auch ich mein Sitzproblem erst mal aufgeschoben. Zur Not wäre ich im Stehen gefahren :-P Erst mal kam die Elektrik an die Reihe und der Motor wurde draufgesetzt (das übrigens bestimmt 5 mal, weil die sch*** Kette einfach nicht rund laufen wollte. Zum glück ist ein Flaschenzug in meinem Equipment, der hat die Sache etwas erleichtert). |
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Auf den letzten beiden Fotos kann
man übrigens ganz gut meine "Elektrikschiene" sehen. Die
wird am Motorhalter angeschraubt und ragt hin zur Kartmitte bis unter
den vorderen Teil vom Sitz. Darauf sitzen Benzinpumpe, CDI und Gleichrichter.
Außerdem dient sie noch als Widerlager für den Gaszug. Der nächste Punkt war die Schaltung.
Das System vom P-01 war schon sehr robust und zuverlässig und wurde
auch so übernommen. |
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| Die Schubstange zum Motor
konnte unverändert von P-01 übernommen werden, die Länge
passte genau. Die Schubstange zur Schaltwippe musste allerdings wegen dem
Tank noch etwas zurechtgebogen werden. Etwas später hab ich die 12mm Rundeisenschubstange dann aber gegen die anfangs angesprochene Kart-Schaltstange ersetzt. Grund: Erstens ist die aus blau eloxiertem Alu und sieht schnieke aus, zweitens hat sie Gelenkköpfe mit Links- und Rechtsgewinde was die Justage vereinfacht und drittens muss ja irgendwas damit gemacht werden. Wär ja sonst schade drum. Die alte Schaltwippe sollte auch wieder recycelt werden. Allerdings musste sie sich vorher noch einer Schönheits- OP bei Dr. Flex unterziehen: Die alte Schaltwippe hatte die Form eines auf dem Kopf stehenden U (dummerweise existieren keine Fotos), die Schubstange war dort einfach an einer Seite angebracht. Bei der neuen ging das nicht mehr. Wäre sie "vorne" an der Lenkradaufnahme, dann wäre die Kupplung im Weg gewesen, wäre sie "hinten", dann hätte man nicht mehr voll einlenken können weil die Schubstange ansonsten gegen das Frontschildhalteeisen gestoßen wäre. Also hab ich die Wippe einfach wie ein eckiges M geformt, sodass die Kupplung frei ist und man auch voll einlenken kann. Fotos machen das ganze verständlicher: |
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| Auf den Bildern sieht
man also die Schaltwippe in Front- und Seitenansicht. Beim Testen hatte
sich aber herausgestellt, dass die Schaltwippe viel zu viel Spiel hat. Das
war hauptsächlich dadurch bedingt, dass der Lagerpunkt der Schaltwippe
und der Gelenkkopf der Schubstange nicht auf derselben Ebene liegen. Daraus
resultierte, dass die Schaltwippe, statt eine Drehbewegung um ihren Lagerpunkt
auszuführen, eine Drehbewegung um ihre Diagonalachse machte (übertrieben
vorgestellt). Wenn ich übrigens von Lager rede, dann meine ich mein selbstgebautes Gleitlager: Ein Röhrchen, Di=8mm Da=10mm, wird auf die an der Lenkradaufnahme angeschweißte M8 Schraube geschoben. Darauf kommt die Schaltwippe, die eine 10mm Bohrung in einer Nabe hat, die etwas kürzer als das Röhrchen ist. Das Röhrchen wird dann eingespannt, in dem auf die Schraube eine Mutter mit Sicherungssplint geschraubt wird. Die gleiche Lagerungstechnik wird auch am Umlenkhebel verwendet. Da die Wippe wie schon gesagt zu viel Spiel hatte, habe ich zunächst einmal die Nabe verlängert. Genauer gesagt hat sie nun mit etwa 6cm die etwa dreifache Länge wie vorher: |
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Ob sich die Konstruktion als alltagstauglich erweist wird sich erst noch zeigen. Bei den ersten Tests war das Spiel schon eine Ecke weniger, das ganze Schaltsystem hat aber immer noch eine etwas zu hohe Dynamik. Da muss ich wohl noch mal ran. Die Lenkradaufnahme ist übrigens wie man sehen kann auch selber gebaut. Zum einen, weil ich den Kupplungshebel aus Platzgründen gerne auf 12 Uhr haben wollte, zum anderen aber vor allem weil man an eine Aluminiumaufnahme schlecht eine Schraube schweißen kann. Die Kupplung war dann auch gleich das nächste was ich in Angriff genommen habe. An dem Karthebel sollte sie schon sein, nicht wie beim P-01 an dem blöden seitlichen Hebel. Der originale Kupplungszug vom Motor war allerdings etwas zu kurz. Den hätte ich quer direkt zum Lenkrad führen müssen, und dann hätte ich auch jedes mal mein rechtes Bein aufs umständlichste unter dem Kupplungszug her einfädeln müssen ne, darauf hatte ich keinen Bock. Aber wie so oft bei diesem Kart (darauf komm ich später noch mal zurück) meinte der Zufall es gut mit mir: Bei den diversen RD-Zubehörteilen, die ich mir bei ebay für 5 EUR ersteigert hatte, befanden sich neben einem Kabelbaum, einem Gaszug und zwei Tacho/DZM-Wellen auch ein Kupplungszug, und der sah im Gegensatz zu meinem noch richtig frisch aus. Also hab ich kurzerhand eine Bowdenzugkupplung gebaut und den Zug schön rund vorne bei den Pedalen entlang hoch zur Kupplung geführt. Das Endstück vom Bowdenzug passte natürlich auch wie angegossen in den Kupplungshebel: |
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Die Kupplungskupplung hab ich dann noch schön in einen Kautschuk-Schlauch gepackt und mit Kabelbindern am Rahmen festgezogen. Das hält, stört nicht und man kann sich nicht dran verletzen. Ein Drehzahlmesser sollte natürlich auch wieder ins Kart. Erstmal hab ich überlegt wie ich denn den Analogen unterbringen könnte. Im Lenkrad wie bei P-01 fiel wegen der Kupplung weg. Das wär sich im Weg gewesen. Vielleicht in meine "Mittelkonsole"? Die hab ich dann erstmal gebaut. Aus einem 1mm Blech, das war ganz einfach: |
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| Da rein kamen dann auch
gleich noch 3 Schalter: Links oben geschaltetes Plus mit Kontroll-LED, darunter
Benzinpumpe hinter geschaltetem Plus, ebenfalls mit Kontroll-LED, und rechts
oben der Kill-Schalter (diesmal gut isoliert weil aus Plastik :-D). Der Drehzahlmesser hätte Theoretisch gerade noch in die Mitte gepasst, allerdings war er da zum einen sehr schlecht einsehbar und zum anderen hätte das Blech oben und unten vom DZM nurnoch einen schmalen Streifen gehabt. Keine Ahnung ob das gehalten hätte. Deswegen hab ich mich für nen Digitalen DZM entschieden. Sieht cool aus, macht spaß zu basteln und kann u.U. auch recht praktisch sein. Den Schaltplan hab ich nach etwas studieren und halbwegs verstehen dann skrupellos von Achim bzw. Manne kopiert. Allerdings solltens bei mir aus Platzgründen weder 20 noch 40 sondern 30 LEDs sein. Die wollte ich im oberen Drittel des Lenkrads unterbringen. Also hab ich gelötet was das Zeug hält (übrigens zum ersten mal mit Blödsinn ääh Lötzinn statt Bier) und am Ende ist das hier rausgekommen: |
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Sah ultrakorrekt aus, passte genau
ins Lenkrad und
Waz war lous? Schätzungsweise
ist der LM 2917 Frequenz-Spannungswandler beim Löten etwas heiß
geworden (weil ohne Fassungen gelötet). Mit nem neuen und diesmal
einer Fassung regte er sich auf einmal. Allerdings auch so wie er grad
Lust hatte. Mal hielt er die Drehzahl, mal schlug er nur beim Gasgeben
aus. Das sollte aber erstmal nicht meine Sorge sein. Für die erste
Probefahrt (die etwas später noch kommt) montierte ich dann erstmal
den Analogen an das Frontschild. |
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Beim Fahren stellte sich allerdings heraus, dass das ganze recht unpraktisch war. Die Superhellen LEDs (ca. 300mCd) hatten bei schönem Wetter mit Sonnenschein nix mehr zu melden. Jedenfalls nicht mehr so, dass sie ins Auge stechen würden. Wenn man sich drauf konzentrierte - ja ok, aber sollte man sich beim Fahren vielleicht nicht besser aufs Fahren konzentrieren? Hmm Die Ganganzeige sollte bei mir erstmal verboten einfach aber keineswegs unpraktisch (man sehe mal von der Leuchtkraft ab) über 1 weiße und 6 blaue LEDs erfolgen, auch Superhell (im dunklen :-D). Der Deckel in dem sich der Schleifkontakt dreht wurde von mir folgendermaßen bearbeitet: Vom Neutralkontakt 30° entfernt, und ab da jeweils immer alle 60° wurde immer eine kleine Bohrung gesetzt und durch die eine kleine Schraube mit Schneidgewinde geschraubt. Damit genug "Detektierfläche" vorhanden war hab ich die Spitzen der Schrauben dann noch geköpft. Die ursprünglich vorhandene "Nut" in diesem Deckel hab ich, wie Achim auch, mit zwei Komponenten-Kleber ausgegossen. |
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Die Gänge werden alle detektiert, ist eine super Sache (wenn keine Sonne scheint [ok, die Anmerkungen sind langsam out :-D]). Dann konnten auch so langsam mal
die Kühlerschläuche dran. Nach einem kleinen Belastungstest,
bei dem ich einen PVC-Schlauch in kochendes Wasser einlegte, entschied
ich mich entgegen der Angabe "Hitzebeständig bis 60°C"
für PVC. Der Schlauch wurde zwar etwas weich, aber da er bei der
Fahrt nicht sehr arg belastet wird geht das in Ordnung. Mit den Schläuchen
hat man Luftblasen und Wasserstand nämlich ganz prima im Auge
und das sieht manchmal anders aus als man sich das mit undurchsichtigen
Schläuchen immer vorgestellt hat
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Auf dem linken Bild kann man sehen wie eng die Sache am Seitendeckel ist, auf dem rechten Bild sieht man die Holzlatte. Jetzt wo der Sitz dran war konnten
die Kühlschläuche auch zugeschnitten, verlegt und angestöpselt
werden. Auch der Auspuff konnte nun an die neuen Bedingungen angepasst
werden. Beim P-01 verlief der noch sehr steil nach hinten. So sollte´s
diesmal nicht sein. So weit wie möglich zur Seite damit das Kart
so kurz wie möglich bleibt. So stören die Auspuffe dann beim
hochheben nicht. |
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| Die Auspuffe hab ich dann gleich noch mit hitzebeständigem Aluminiumspray angesprüht - gefällt mir gut. | |
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Auf diesem Bild kann man sich noch
mal den Verlauf der Auspuffe anschauen. Außerdem sieht man hier
die gute alte Bremsleuchte die an keinem selbstgebauten Kart fehlen darf
:-) Das Kart war dann so weit fertig
für die Jungfernfahrt. Die fand inoffiziell auf der Straße
vor unserem Haus statt. Schon beim hinschieben war aber klar, dass ich
mein großes Hobby, illegales Fahren auf öffentlichen Straßen
bzw. geteerten Feldwegen, aufgeben muss ;). Das Kart lag selbst "hochgelegt"
noch so tief über der Straße, dass die kleinste Bodenwelle
(und davon gibt´s viele auf dem Dorf) Aufsetzer verursachte. Trotzdem
hab ich den Motor angeworfen und bin 200m im ersten Gang gefahren. Das
wars auch schon. Ich wollt es meinem Unterboden (bzw. dessen Schrauben)
einfach nicht antun. |
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Die erste offizielle
Probefahrt kam dann ein paar Tage später auf dem Gelände von
Dickhaut Möbel (Lager). Dort drehen die Kids vom MSC-Homberg immer
ihre Runden um den Slalom-Parcours. Ich hab dann einfach gefragt ob ich
mal eine Runde fahren kann und nach Begutachtung meines Gefährts
haben sie mich dann auf den Platz gelassen. Angelassen - warmlaufen lassen
- gasgegeben. Es ging ganz gut vorwärts, aber ich hatte es besser
in Erinnerung. Aber gut, es fuhr immerhin. Was mir aber sofort auffiel
war, dass das Teil Grip hatte wie die Pest. Nicht mehr dieses ewige über
die Vorderräder schieben wie bei P-01, das Chassis war auch erheblich
steifer. Beim originalen Mikuni-Vergaser war
also das Nadelsitzventil fertig. Mehrmaliges penibel-Saubermachen hatte
allerhöchstens Erfolg für ein paar Minuten. Auch das Pinunkel
am Schwimmer verbiegen, sodass das Ventil früher schließt,
hatte keinen Erfolg. Zum Glück fiel mir ein, dass ich noch einen
Tillotson Vergaser vom Kartmotor rumfliegen hatte. Also schnell Maß
genommen und für gut befunden. Die Größe war annähernd
identisch mit der des Mikuni-Vergasers, nämlich 28mm. |
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Nach einem Membran- und Dichtungswechsel des Vergasers lief der Motor dann auch alsbald. Kein Überlaufen von Schwimmerkammern mehr - hervorragend. Weil die beiden Änderungen - Vergaser und Schaltwippennabe - schon erhebliche Verbesserungen darstellten, sollte es ab hier die Version 1.1 sein. "Neuer Name": P-03 V1.1 8-) In dieser Besetzung war´s dann endlich reif für die richtige Bahn. "Motorsportarena Stefan Bellof" in Oppenrod war das nächste Ziel. Abends wurde der Toyota noch mit allerhand Werkzeug bestückt und am nächsten Morgen wurde das Kart verladen. Das passt genau in den Bus, allerdings muss immer der rechte Hinterreifen und Seitenkasten abmontiert werden. Nun gut, in Oppenrod angekommen fragte ich artig ob das in Ordnung geht mit dem Kart, und ehe ich mich umsehen konnte stand die hälfte der Bahnbesucher (war wohl irgendein Betriebsausflug an dem Tag) um mein Kart herum und wollten es unbedingt in Aktion sehen. Allen voran der Bahnbetreiber, der mich ja beinahe schon auf die Bahn hetzte ;). Motor gestartet, warmlaufenlassen
das kennen wir ja schon. Auf der Bahn hab ich erstmal zwei warmlaufrunden
gedreht und dann etwas mehr auf die Tube gedrückt. Vor allem an der
leichten Steigung hat sich der Motor allerdings immer mal wieder verschluckt
und das aus dem Auspuff wieder ausgehüstelt. Vergaser war wohl noch
zu fett, aber gut. Für´s erste war es ok, so brauchte ich mir
wenigstens keine Gedanken um Überhitzung zu machen. |
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So sah die "Schicksalskurve"
aus, und da wo der Steffen rechts hinzeigt war dann Endstation
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Und so wie er hier auf dem Bild schaut hab ich mich in dem Moment gefühlt ;D.
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Radstern mit abgerissenen
Stehbolzen
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Felge danach (rechts sieht man die
Spuren der Krafteinwirkung deutlich) Mit dem neuen Zeugs montiert gings
dann etwa 2 Wochen nach dem ersten Turn wieder nach Oppenrod. Ich wollte
gerne Wettergott spielen und trotz der Vorhersage "gelegentlich Schauern"
aufbrechen. So ungeduldig war ich. |
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Dann wurde die Kiste
gestartet und los gings. Dank eines etwas veränderten Vergaser-Setups
waren die Fehlzündungen nun schon etwas seltener. Optimal liefs aber
immer noch nicht. Aber egal. Ich wollte eh erstmal etwas langsamer machen. Nun waren zwei Stunden hoffen angesagt, hoffen dass es aufhört zu Regnen. Vor lauter Langeweile entstanden dann diese tollen Fotos: |
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Hä? Tolle Fotos? Dem Mathematiker
werden natürlich sofort die Zahlen auffallen: Am 04.06.04 um 2:22
Uhr betrug der Kilometerstand 202222 km. Da ist wirklich nichts dran manipuliert.
Besser wäre nurnoch gewesen, wenn die Fotos am 2. Februar vor zwei
Jahren entstanden wären und der Bus noch mal um den halben Globus
gefahren wäre
Nun gut, weiter im Text
To be continued |
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Letzte Änderung: 08.11.2004